PAGANINI’S GENEROUS DEED,
Im Alter war Niccolò Paganini für zwei Dinge berühmt: Zauberei auf der Geige und extreme Geizigkeit. Die Leute kämpften um Karten, Geld floss in Strömen… und er lebte trotzdem, als wäre er bitterarm. Er aß zu wenig, um „zu sparen“, stritt über Medikamentenpreise und weigerte sich sogar, bei Benefizkonzerten zu spielen—so sehr, dass man ihn auf der Straße ausbuht.
Seine Freunde wollten seinen Ruf mit einem PR‑Trick retten. Der junge Komponist Hector Berlioz war knapp bei Kasse, also lautete der Plan: „Paganini spendet 20.000 Francs.“ Kleines Problem: Paganini hätte nicht einmal 20 Francs hergegeben, nur um großzügig zu wirken.
Also sammelten die Freunde die 20.000 selbst und baten Paganini nur um eines: seinen Namen dafür. Er stimmte zu. Berlioz, überzeugt, das Geschenk komme von einem Kollegen, der sein Talent anerkennt, nahm es dankbar an. Und Biografien priesen jahrelang „Paganinis“ legendäre Großzügigkeit. (Im Grunde eine Sammelspende mit Promi‑Signatur.)